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Geothermie

Der Gemeinderat hat am 26. September 2016 zum Antrag auf Bauvorbescheid der Erdwärme Bayern GmbH das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Zur Klärung der Frage, wo und wie die notwendige Geothermiezentrale untergebracht werden kann, unmittelbar am Waldrand oder - zumindest - teilweise im Wald, hat der Gemeinderat außerdem am 07. November 2016 beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen.

 

Das Ziel des Bebauungsplans ist, dass die Gemeinde die Planungshoheit behält und eine Standortoptimierung erreichen kann. Eine Situierung auf der angrenzenden Waldfläche und die dafür notwendige Rodung von ca. 2 - 3 Hektar Wald wurde im Dezember 2016 beim sogenannten Scoping mit Landratsamt, Forstamt, Naturschutzbehörde, Autobahnamt und anderen ausführlich erörtert und für nicht realisierbar eingeschätzt.

 

Im Bebauungsplan kann neben der Situierung der Gebäude unter anderem auch geregelt werden

 

  • dass neben dem Geothermiekraftwerk keine anderen Bauvorhaben zulässig sind
  • dass dieses Gebäude nach Beendigung der Nutzung wieder zurückgebaut werden muss
  • welcher ökologische Ausgleich vor Ort zu erfolgen hat
  • der Immissionsschutz der Bevölkerung

 

 Nach dem gut besuchten Bürgerinformationsabend am 12. Januar 2017, bei dem viele Frage der Bürger beantwortet werden konnten, stellte der Planer der Gemeinde in der Gemeinderatssitzung am 16. Januar 2017 auf Wunsch von Bürgern aus Attenhausen und Dorfen erste Entwürfe zu einer Alternativplanung vor, bei der eine Kühlanlage im Wald und eine auf dem Feld platziert werden soll.

 

Diese Möglichkeiten werden in der Gemeinderatssitzung am 02. Februar 2017 vorgestellt, um die besten Standortalternative festzulegen.