Als Zustifter der Energiewende Oberland hat sich die Gemeinde Icking das Ziel gesetzt, bis 2035 energieautark zu sein. Dies bedeutet, nicht nur regenerative Energie zu schaffen und zu nutzen, sondern auch den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Ein Schritt in diese Richtung ist die energetische Sanierung des Rathauses. Auch die Zahl der Photovoltaikanlagen auf den Dächern unserer Gemeinde hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Auf dem Dach des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums Icking wurde von der Energiewende Oberland eine Bürgersolaranlage installiert. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, so wenden Sie sich bitte an den Paten der Energiewende Oberland für Icking,

Herrn Klaus Kreuzer
Kirchenleite 10,
82057 Icking
E-Mail: k.d.kreuzer@t-online.de
Tel: 08178-5750
Fax 08178-905290.

Erste Informationen zum Thema Energiesparen haben wir bereits in unseren jährlich erscheinenden Bürgerinfoheften veröffentlicht. Bezüglich weiteren detaillierten Informationen zur Energiewende verweisen wir auf die sehr informativen Seiten der Stadt Geretsried zu diesem Thema, interessant ist sicher auch der Energieatlas Bayern

  Energiewende in Icking  
 

Rückblick auf 2011

Da Icking seit drei Jahren auch Stifter in der Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) geworden ist, wird der Gemeinderat jedes Jahr durch einen Vortrag von den Fortschritten informiert. (23.1.2012) Im Oktober 2011 gab es im Rathaus eine Vorstellung des EWO-Projektes Bioenergie-Region Oberland, wo es um die Nutzung des verfügbaren Holzes im Oberland ging. Das große Projekt zur Energiewende in Icking war die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gymnasiums mit großer Bürgerbeteiligung bei der Investition.

Am 26.01.2012 gab es den jährlichen Vortrag für die Bürger und Bürgerinnen über die Entwicklung der Energiewende Oberland. Die Zahl der Stifter stieg auf 224. Der Landkreis Weilheim-Schongau kam als dritter Landkreis zur EWO.

Vorausschau für 2012 

Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland gründet in Penzberg das Energiekompetenzzentrum (EKO), das die 72 Kommunen der EWO beraten soll. Wie schon in den Landkreisen Miesbach im Jahr 2011 und im Landkreis Weilheim-Schongau 2010 wird in unserem Landkreis 2012 ein Klimaschutzkonzept durchgeführt werden unter aktiver Beteiligung aller Kommunen des Landkreises. Dabei wird die augenblickliche Energiesituation festgestellt, wie auch der Bedarf in zehn Jahren sowie Handlungsoptionen für die verschiedenen erneuerbaren Energiearten in allen Kommunen. Das schafft die erforderlichen Voraussetzungen für eine sinnvolle Planung der erforderlichen Investitionen für die Energiewende.

Am 15.3.2012 wurde der Verein Bürgerkraft Isartal in Hohenschäftlarn gegründet. Der Verein will für die Kommunen Icking, Schäftlarn und Baierbrunn Informationen zur Energiewende anbieten und lokal konkrete Projekte mit Bürgerbeteiligung entwickeln. Für alle Energiebereiche (Windkraft, Geothermie, Solarthermie, Photovoltaik, Bioenergie, Energieeffizienz, Energiesparen, Wasserkraft) sind Arbeitskreise mit Fachleuten gegründet worden. Interessenten können sich melden unter Tel 08178-868335 oder bei mitmachen@buergerkraft-isartal.de.  Bürgerschaftliches Engagement wird erbeten!

Die EWO und der Verein Bürgerkraft Isartal sind partnerschaftlich verbunden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen, ihren Gemeinderäten und Bürgermeistern wird angestrebt. Bei mehreren bundesweiten Tagungen zur Energiewende wurde deutlich gemacht, dass ein dauerhafter Erfolg abhängig sein wird von der Mitwirkung und dem kompetenten Engagement der Kommunen.

Ansprechpartner für beide Organisationen in Icking ist: Klaus Kreuzer, Kirchenleite 10, 82057 Icking Tel 08178-5750 mail: k.d.kreuzer@t-online.de

(Text: Klaus Kreuzer)

 
 
  Energie sparen...  
 

...durch moderne Haushaltsgeräte

Etwa ein Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf Kosten von Haushaltsgeräten, wie Kühlschrank, Gefrierschrank, Spülmaschine. Der größere Teil der Umweltauswirkungen entsteht während der Nutzung, und zwar vor allem durch den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte. Die Herstellung der Haushaltsgeräte spielt eine verhältnismäßig geringe Rolle.

Erste Maßnahme für jeden Verbraucher sollte daher sein, den alten Kühlschrank auf Effizienz checken. Dafür bedarf es keiner speziellen Geräte, sondern es gibt umfangreiche Datenbanken im Internet. Einfach den Namen und die Bezeichnung des Gerätes eingeben und schon kann man sein Kühlgerät mit einem neuen Gerät vergleichen. Man erfährt in wenigen Minuten, wie viel Geld man beim Austausch des alten Gerätes sparen kann und welches neue Gerät in Frage kommt. Gleichzeitig wird die CO2-Emission des Altgerätes berechnet und die Umweltentlastung beim Kauf eines neuen Gerätes.

Am besten vorab die Typenbezeichnung des Kühlgerätes notieren, bei Kühlschränken findet man das silberne Typenschild auf der linken Seite im Innenraum. Hier der Link: http://www.klima-sucht-schutz.de/kuehlcheck.0.html Dort gibt es auch weitere Energiespartipps.

Bei Bedarf kann man sich mittelfristig nach einem sparsamen Kühlschrank umsehen, beispielsweise unter: www.ecotopten.de/produktfeld_kueche.php. Auch für Spülmaschinen, Herde und Kaffemaschinen gibt es dort Entscheidungshilfen. Für den Umgang mit alten und neuen Kühlschränken gleichermaßen gelten die folgenden Tipps:

  • Den Kühlschrank regelmäßig abtauen lassen. Wenn der Kühlschrank nicht automatisch abtaut, sollte man dies in regelmäßigen Abständen manuell nachholen. Bei einer Eisschicht von 5mm verbraucht das Gerät durchschnittlich 30% mehr Strom.
  • Die Tür nicht länger als nötig auflassen. 
  • Keine heißen Speisen in den Kühlschrank stellen, sondern vorher draußen abkühlen lassen.

(Text: Klaus Heuer)