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(Text: Klaus Heuer)

Energie sparen durch moderne Haushaltsgeräte

Etwa ein Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf Kosten von Haushaltsgeräten, wie Kühlschrank, Gefrierschrank, Spülmaschine. Der größere Teil der Umweltauswirkungen entsteht während der Nutzung, und zwar vor allem durch den Energieverbrauch der verschiedenen Geräte. Die Herstellung der Haushaltsgeräte spielt eine verhältnismäßig geringe Rolle.

 

Erste Maßnahme für jeden Verbraucher sollte daher sein, den alten Kühlschrank auf Effizienz checken. Dafür bedarf es keiner speziellen Geräte, sondern es gibt umfangreiche Datenbanken im Internet. Einfach den Namen und die Bezeichnung des Gerätes eingeben und schon kann man sein Kühlgerät mit einem neuen Gerät vergleichen. Man erfährt in wenigen Minuten, wie viel Geld man beim Austausch des alten Gerätes sparen kann und welches neue Gerät in Frage kommt. Gleichzeitig wird die CO2-Emission des Altgerätes berechnet und die Umweltentlastung beim Kauf eines neuen Gerätes.

 

Am besten vorab die Typenbezeichnung des Kühlgerätes notieren, bei Kühlschränken findet man das silberne Typenschild auf der linken Seite im Innenraum. Hier der Link: http://www.klima-sucht-schutz.de/kuehlcheck.0.html Dort gibt es auch weitere Energiespartipps.

 

Bei Bedarf kann man sich mittelfristig nach einem sparsamen Kühlschrank umsehen, beispielsweise unter: www.ecotopten.de/produktfeld_kueche.php. Auch für Spülmaschinen, Herde und Kaffemaschinen gibt es dort Entscheidungshilfen. Für den Umgang mit alten und neuen Kühlschränken gleichermaßen gelten die folgenden Tipps:

 

  • Den Kühlschrank regelmäßig abtauen lassen. Wenn der Kühlschrank nicht automatisch abtaut, sollte man dies in regelmäßigen Abständen manuell nachholen. Bei einer Eisschicht von 5mm verbraucht das Gerät durchschnittlich 30% mehr Strom.
  • Die Tür nicht länger als nötig auflassen. 
  • Keine heißen Speisen in den Kühlschrank stellen, sondern vorher draußen abkühlen lassen.