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Das Wappen der Gemeinde Icking

Wappen von Icking

Wappenbeschreibung

"Geteilt; oben gespalten von Grün und Silber, vorne ein silbernes Tatzenkreuz, hinten ein rot gezungter, wachsender schwarzer Hundekopf; unten in Silber ein grüner Dreiberg, der mit einem silbernen Wellenbalken belegt ist".

 

Wappenbegründung

Im Gemeindewappen wurden Geschichte und geografische Lage der drei Ortsteile Dorfen, Icking und Irschenhausen berücksichtigt.

 

Der Dreiberg im unteren Teil des Wappens symbolisiert die drei Höhenzüge und symbolisiert gleichzeitig die Lage der Gemeinde auf einem markanten Höhenrücken über dem Isartal. Der silberne Wellenbalken, der den Berg durchzieht, verweist auf die Isar, die für alle Gemeindeteile als Floß- und Handelsweg, mit ihren vernichtenden Hochwässern aber auch als Bedrohung von Bedeutung war.

 

Das silberne Kreuz im oberen Teil steht einerseits für das Kreuzpatrozinium der Ickinger Dorfkirche, andererseits soll es als "Ulrichskreuz" an die Ulrichskirche erinnern, die bis ins 19. Jahrhundert auf dem Aussichtspunkt zwischen Icking und Irschenhausen stand, der heute noch "Ulrichshügel" heißt. Eine Statue des hl. Ulrich, die aus dieser Zeit stammt, befindet sich heute in St. Anian in Irschenhausen.

 

Der schwarze Hundekopf rechts oben wurde aus dem Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Dorfen übernommen. Mit seinen roten Augen und der feurigen Zunge stellt er dem "Gasterpudel" dar, eine Sagengestalt. Der unheimliche Hund pflegte die Reisenden und Fuhrleute in einem dunklen Hohlweg, dem "gachen" (steilen) Steig zwischen Wolfratshausen und Dorfen zu erschrecken.

 

Das Hoheitszeichen (Wappen) der Gemeinde darf von Dritten nur mit Genehmigung verwendet werden (Art. 4 Abs. 3 Gemeindeordnung)