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Amerikanische Faulbrut

Amerikanische Faulbrut

 Gemeinsames Monitoring in Icking

 

Seit Oktober 2020 werden am westlichen Ortsrand bei Untersuchungen des Veterinäramtes immer wieder Faulbrutsporen entdeckt. Um die Situation in der näheren Umgebung besser abschätzen zu können, bittet das Veterinäramt erneut um Mithilfe. Mit einer Vielzahl von Untersuchungen, die hoffentlich negativ ausfallen wie letztes Jahr, könnte das Veterinäramt die Seuchensituation besser überblicken und entsprechend reagieren.

 

Bienenhalter in Icking sollten ihre Völker auf eventuelle Symptome der Amerikanischen Faulbrut überprüfen. Neben einer reinen Sichtkontrolle können in einer Futterkranzprobe Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut erkannt werden, bevor die Krankheit tatsächlich ausbricht. Bei frühzeitigem Entdecken kann meist ein klinischer Ausbruch und dessen Konsequenzen verhindert werden. Eine Untersuchung von Futterkranzproben beim TGD (Bienengesundheitsdienst in Grub) ist kostenlos.

 

Die Gemeinde Icking hat wieder mit dem Tiergesundheitsdienst vereinbart, dass alle Ickinger Imker eine Futterkranzprobe im Rathaus der Gemeinde abgeben können. Diese werden gesammelt an den Tiergesundheitsdienst übersandt. Das Ergebnis erhalten die Imker persönlich. Wir bitten deshalb alle Imker in Icking, an dieser kostenlosen Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen. In einer Sammelprobe können 5-6 Völker vereinigt werden. Der Tiergesundheitsdienst regt an, dass die Imker alle ihre Völker beproben. Auch wenn mehrere Sammelproben hierfür erforderlich sind.

 

Auf der Website der Gemeinde finden Sie das Merkblatt des Tiergesundheitsdienstes, das darüber informiert, wie die Futterkranzprobe zu entnehmen ist. Ebenso ist der Begleitschein auf der Website, den jeder selbst ausfüllt. Für Rückfragen stehen 3. Bürgermeisterin Laura von Beckerath-Leismüller und 1. Bürgermeisterin Verena Reithmann gerne zur Verfügung.

 

Bitte liefern Sie die Probe

 

bis 10.06.2022

 

im Rathaus zu den Öffnungszeiten bei Frau Venus Zi. 14, 1.OG ab.

 

Außerdem weist das Veterinäramt darauf hin, dass aufgelassene/ aufgegebene Bienenhaltungen bienensicher zu verschließen sind. Am besten wäre es, alte Bienenkästen, Waben etc. zu verbrennen, um eine etwaige Ansteckung mit Faulbrut zu vermeiden. Gerade alte Bienenhäuser, die nicht mehr genutzt werden, bei Futterarmut aber von den Tieren angeflogen werden, sind oftmals die Ursache für ein lang sich hinziehendes Faulbrutgeschehen, wie wir es hier haben. Wenn Ihnen verlassene Bienenhäuser oder Bienenkästen bekannt sind, geben Sie sie uns bitte bekannt.

 

 

Erste Bürgermeisterin 
Verena Reithmann                                                    

verena.reithmann@icking.de 
Tel.: 08178 / 9200-21                   

 

Dritte Bürgermeisterin

Laura von Beckerath-Leismüller

l.leismueller@web.de

Tel.: 01605881007