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Neue Standortvorschläge Mobilfunkmast am Sportgelände

In der Gemeinderatssitzung am 19.4.2021 wird sich der Gemeinderat mit verschiedenen Standortvarianten für einen Mast auf dem Sportgelände befassen (Anlage Varianten A und B).

 

Seit vielen Jahren nimmt die Gemeinde ihre Möglichkeiten wahr, bei der Standortwahl mitzuwirken. Für den Bereich östlich des Hauptortes Icking hat sie die Möglichkeit 2012 durch die Erstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplan genutzt. Hierzu finden Sie in der Anlage den Plan, den Erläuterungsbericht mit Umweltbericht, das Standortgutachten. Dieser ist für die Betreiber verbindlich und erlaubt im Außenbereich nur im Bereich zweier Konzentrationszonen die Errichtung von Masten, während der übrige Außenbereich freigehalten wird. Die Konzentrationsflächen wurden aufgrund eines Standortgutachtens ausgewählt, bei dem 19 verschiedene Standortvarianten (siehe Standortmatrix) untersucht wurden. Zielsetzung war, die Standorte zu finden, bei denen zwar einerseits ein guter Funkversorgungspegel zu erwarten ist und zugleich aber  unnötig hohe Befeldungen der benachbarten Wohnbevölkerung vermieden werden. Die Auswirkung auf das Ortsbild war ein weiteres Untersuchungskriterium. Wenn die Standorte keine gute Funkversorgung erwarten lassen, wäre ein Verweis der Anbieter auf diesen Standort nicht haltbar. Auch muss die Verwirklichung auf dieser ausgewiesenen Konzentrationsfläche möglich sein.

Im Jahr 2019 hat die Gemeinde ergänzend ein weiteres vergleichendes Gutachten zu Immissionsprognosen im Bereich von Icking anfertigen lassen (siehe Anlage). Mit einem weiteren Gutachten 2020 (siehe Anlage) wurde die Frage geprüft, ob das gesamte Gebiet von Irschenhausen bis Schlederloh einschließlich S-Bahn auch unter dem Gesichtspunkt der Strahlenminimierung mit weniger als 3 Masten funktechnisch abgedeckt werden kann und welche Standorte für die Gesamtabdeckung unter dem Gesichtspunkt der Strahlenminimierung am günstigsten wären. Denn Ziel des Gemeinderates ist auch, dass durch eine günstige Standortwahl möglichst wenig Masten für eine Vollversorgung notwendig sind. Es ist vorgesehen, dass sich mehrere Betreiber auf einem Mast konzentrieren.  

 

Der Gemeinderat wird in der Sitzung entscheiden, ob er an dem bisherigen Kurs festhält und wenn ja, welche Variante er bevorzugt. Dabei kann der Gemeinderat nicht nur den genauen Standort bei den verschiedenen Varianten benennen, sondern auch festlegen, ob ein sog. Schleuderbeton oder Stahlgittermast bevorzugt wird.

 

Bitte teilen Sie mir Ihre Fragen, Anregungen und Meinungen hierzu mit. Ich möchte Ihre Meinung gerne in die Gemeinderatssitzung einführen.