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Sitzung des Gemeinderats vom 07. Dezember 2020

9. Sitzung des Gemeinderates am 07.12.2020

 

Verkehrssituation St. Anna Schulverbund

Inzwischen hat der Ortstermin vor Ort mit den Vertretern der Schule, Polizei und Gemeinde stattgefunden. Die Situation ist insofern verändert, als die Schule jetzt als Offene Ganztagsschule geführt wird und die Eltern wählen können zwischen Schulschluss um 14:05 oder 16:05 Uhr. Dadurch verteilt sich das Verkehrsaufkommen auf diese zwei Zeiten.

Das Konzept der Schule sieht vor, dass der Schulbusverkehr vollständig auf dem Grundstück selbst abgewickelt wird. Die privaten Busunternehmer sind angewiesen, dass keinerlei Wartezeiten außerhalb des Grundstücks stattfinden dürfen. Individualverkehr entlädt sich in der Früh an dem Kreisel am Beginn des Schatzlfeldes. Am Nachmittag haben Eltern die Anweisung am Schatzlfeld entlang und auf dem Parkplatz an dessen Ende zu warten, bzw. am Kreisel einzusammeln, nicht am Zeller Weg. Die Schule hat seit einiger Zeit einen Sicherheitsdienst an der Schranke in das Schulgelände. Die Mitarbeiter steuern nicht nur die Zufahrt auf das Gelände, sondern auch den Hol- und Bringverkehr am Kreisel. Diese „Schulweghelfer“ werden dauerhaft dort bleiben und haben dort erhebliche disziplinierende Wirkung.

Ich kann bestätigen, dass das Konzept im Prinzip auch so gelebt wird, wie es angedacht ist. Es sind nur wenige Eltern, die das absolute Halteverbot am Zeller Weg nicht einhalten. Der Linienbus 974 wurde gelegentlich auf dem Zeller Weg wartend gesehen.

Die Schule wird gemeinsam mit Polizei und Gemeinde einen Elternbrief herausgeben, in dem die Eltern nochmals auf das Konzept und das absolute Halteverbot auf dem Zeller Weg  hingewiesen werden. Die Polizei hat zugesagt, dass sie mit dem MVV wegen des beobachteten Wartens des Linienbusses auf dem Zeller Weg Kontakt und den Bereich in die „Schulwegtouren“ der PI aufnimmt.

 

Mobilfunk

Nach aktuellem Stand, allerdings noch nicht schriftlich bestätigt, ist es unwahrscheinlich, dass der Mast an dem zuletzt angedachten Standort hinter dem Gymnasium durch die Telekom verwirklicht wird. Hier wird die Standortsuche wohl fortgesetzt.

Vodafone prüft weiterhin, ob eine Verwirklichung auf unserer Konzentrationsfläche möglich erscheint und wird wohl mit neuen Vorschlägen an uns herantreten.

 

Isarweg

Leider musste die Sperrung des Isarwegs angeordnet werden. Grund ist die Einsturzgefahr des über dem Isarweg liegenden Teils der früheren Reitschule. Es besteht die Befürchtung, dass hier Bauteile auf der Straße landen könnten. Eine Abrissfirma ist beauftragt. Der Abriss wird aber mehrer Wochen in Anspruch nehmen.

 

Befragung Generation 60+ - Ergebnisse

Frau Wenng von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung (AfA) hat dem Gemeinderat berichtet, dass mit 584 zurückgegebenen Fragebögen etwa 55 % der Angeschriebenen teilgenommen haben. Das ist eine sehr hohe Beteiligung. Thematisch wurden Fragen zu Mobilität, Versorgung & Sicherheit, Teilhabe, Wohnen, Unterstützung & Pflege, Information & Beratung sowie bürgerschaftliches Engagement gestellt, aus deren Beantwortung sich nun „Hausaufgaben“ ableiten lassen. Diese sollen im nächsten Jahr in einem Arbeitskreis bearbeitet werden.

Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger wird ebenso ein Thema sein, wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum etwa durch mehr Bänke oder auch Räumlichkeiten als Begegnungsstätte. Frau Wenng legt nahe, besonders die Bedürfnisse der alleine Lebenden zu betrachten. Das sind immerhin zwanzig Prozent der über 60-Jährigen, wobei der Anteil derer, die alleine wohnen in den Altersgruppen ab 80 deutlich wächst. Fast alle der Befragten sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden und möchten auch künftig zuhause wohnen bleiben. Von den 20 Prozent, die sich eine Veränderung vorstellen können, wünschen sich die meisten eine barrierefreie Wohnung oder würden in eine Wohnanlage ziehen „Betreutes Wohnen oder Seniorenresidenz“.  Hier sieht Frau Wenng Handlungsbedarf, ganz besonders für die, die zuhause Wohnen bleiben möchten.

Ein weiteres Themengebiet ist die Bekanntheit der Informationsangebote für Seniorinnen und Senioren und das Ehrenamt. Verglichen mit dem bayerischen Durchschnitt sind in der Gemeinde Icking weniger Personen über 60 Jahren ehrenamtlich tätig. Allerdings können sich zahlreiche Befragte dies für die Zukunft vorstellen. Diesen Schatz gilt es, zu heben.

 

Hier finden Sie die Präsentation zu den Ergebnissen des AfA und den Bericht in Textform.

 

Räumung der Lagerplätze Glasfaser Icking

Die endgültige Räumung der Lagerplätze hat sich verzögert, da hier gesonderte Entsorgungswege für das Material je nach Belastung geplant und zum Teil ausgeschrieben werden mussten. Nun können entsprechende Aufträge erteilt werden.

 

Straßensanierungen 2021

Zu den bereits beschlossenen Maßnahmen nördliche Irschenhauser Straße und Wenzberg hatte der Gemeinderat um eine alternative Schätzung für den Bereich Angerl gebeten. Nun standen die Schätzung für eine Komplettsanierung in Höhe von ca. 450 000 Euro mit Asphaltierung der Teilsanierung des Pflasters für ca. 35 000 Euro gegenüber. Der Gemeinderat hat für die Teilsanierung gestimmt.

 

Mannschaftstransportwagen für die Freiwillige Feuerwehr Dorfen

Der Gemeinderat hat über die Vergabe eines neuen MTW für die Feuerwehr entschieden. Nachdem sich die Feuerwehr die Konfiguration des Fahrzeugs überlegt hatte, war es entsprechend ausgeschrieben worden. Das Ausschreibungsergebnis entsprach etwa den vorher geschätzten Kosten von 85 000 Euro.

 

Verena Reithmann

Erste Bürgermeisterin